HowTo: NFS – quick and dirty

Thursday, 30. September 2010

Nachdem man NFS installiert hat, gibt es drei Konfigurationsdateien die für den NFS Server wichtig sind – diese sehen in einer einfachen Konfiguration so aus:

$ cat /etc/exports
/nfs/Public *(rw,no_subtree_check,all_squash) 

$ cat /etc/hosts.allow
portmap:10.0.0.1 

$ cat /etc/hosts.deny
portmap:ALL

Das Verzeichnis /nfs/Public wird readonly und syncron an den einzigen Client verteilt der erlaubt ist : 10.0.0.1

Auf 10.0.0.1 kann man nun mittels nachstehender Zeile das freigegebene NFS Verzeichnis vom Server (10.0.0.100) lokal ins Verzeichnis /mnt/Public mounten.

mount 10.0.0.100:/nfs/Public /mnt/Public

Möchte man diese Einstellung permanent machen so bedarf es eines Eintrags in die /etc/fstab:

$ cat /etc/fstab
10.0.0.100:/nfs/Public  /mnt/Public  nfs  rw,sync,nolock,soft,intr,bg  0 0

Wer genauere Infos haben möchte und mehr über die Parameter erfahren kann die Manpages bemühen bzw. mal auf dieser Seite nachlesen:  http://nfs.sourceforge.net

2 Responses to “HowTo: NFS – quick and dirty”



  1. xapient Says:

    verwendet man in der datei /etc/fstab die option “async” anstelle von “sync” (auch wenn das aus vorsicht vor datenverlust nicht default ist) hat man eine wesentlich bessere datenübertragung… leider aber auch system lockups.. das system friert für eine halbe minute komplett ein … also zumindest unter 10.04 ist dieses problem bekannt aber nicht wirklich behoben.



  2. xapient Says:

    falls man eine ältere NFS version nutzt kommt es zu problemen mit openoffice.org
    (es ist unmöglich auf nfs shares zu speichern)
    abhilfe schafft folgender workaround:

    sudo nano /usr/lib/openoffice/program/soffice

    und dann findet man folgende passage im code und kommentiert die zeile “SAL_ENABLE_FILE_LOCKING=1” aus (den wert auf 0 setzen oder ähnliches funktioniert seltsamerweise nicht)

    —————————
    else
    # file locking now enabled by default
    #SAL_ENABLE_FILE_LOCKING=1
    export SAL_ENABLE_FILE_LOCKING
    fi
    —————————

    nachtrag: in der /etc/fstab sollte in jedem fall “nolock” als option angegeben sein, ansonsten ist es für OOo unmöglich eine datei zu editieren