AVCHD (MTS) Kdenlive und linux

Monday, 19. October 2009

Nivida Grafikkartenbesitzer haben seit kurzem (Betastadium) die Möglichkeit mit proprietärem Treiber das Decoden dieser Files auf der GPU erledigen zu lassen und haben somit wahrscheinlich eine akzeptable Videoperformance.. (der ensprechende Videoplayer muss VDPAU unterstützen) wirklich gut zum Editieren scheint sich dieses Videomaterial aber dennoch nicht zu eignen.

1440×1080 50fps schafft auf linux auf Anhieb (zumindest bei mir) ohnehin nur VLC abzuspielen und hier ruckelt es auf einem PC aus dem Jahre 2008 (ohne Nvidia VDPAU) – Kdenlive kann diese Videos importieren und theoretisch auch editieren – Spass ist das aber keiner ^^  Das Gute muss man aber auch noch erwähnen : selbst eine Canon HD Cam kann man anstecken und die MTS files einfach auf die Platte kopieren da die Cam als externe Festplatte eingebunden wird. (da wern die windowsuser neidig 😉 )

Um diese Files aber mit Freude anzusehen und zu bearbeiten habe ich mir erlaubt diese, recht einfach, in ein qualitativ gleichwertiges MPEG4 im .mov container zu verwandeln. Damit man die Zeile Code nicht für jeden einzelnen Clip eintippen und dann warten muss kommt das alles in ein kleines Shellscript, dieses legt man in den Folder mit den .MTS Files und führt es aus..  je nach dem geht man dann essen oder schlafen ^^

#!/bin/bash
for n in *.MTS;
do ffmpeg -y -threads 2 -i "$n" -acodec libfaac -ab 256k -vcodec mpeg4 -vb 36M -s 1440x1080 -intra -flags +ildct+ilme "${n%.MTS}.mov";
done

Man sollte unbedingt auf das Pixelseitenverhältnis achten (könnte ja auch höher oder niedriger sein je nach Cam). Vielleicht wäre es geschickt anstelle der -vb -s  Parameter -sameq einzusetzen um “same quality like source” zu implizieren.

Kdenlive wird diese Videos dann einwandfrei bearbeiten können. Die Version 0.7.6 ist übrigens einen Versuch wert. (ist mir heute kein einziges Mal abgeschmiert Oo )

http://www.kdenlive.org/

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