HowTo: NFS – quick and dirty

Thursday, 30. September 2010

Nachdem man NFS installiert hat, gibt es drei Konfigurationsdateien die für den NFS Server wichtig sind – diese sehen in einer einfachen Konfiguration so aus:

$ cat /etc/exports
/nfs/Public *(rw,no_subtree_check,all_squash) 

$ cat /etc/hosts.allow
portmap:10.0.0.1 

$ cat /etc/hosts.deny
portmap:ALL

Das Verzeichnis /nfs/Public wird readonly und syncron an den einzigen Client verteilt der erlaubt ist : 10.0.0.1

Auf 10.0.0.1 kann man nun mittels nachstehender Zeile das freigegebene NFS Verzeichnis vom Server (10.0.0.100) lokal ins Verzeichnis /mnt/Public mounten.

mount 10.0.0.100:/nfs/Public /mnt/Public

Möchte man diese Einstellung permanent machen so bedarf es eines Eintrags in die /etc/fstab:

$ cat /etc/fstab
10.0.0.100:/nfs/Public  /mnt/Public  nfs  rw,sync,nolock,soft,intr,bg  0 0

Wer genauere Infos haben möchte und mehr über die Parameter erfahren kann die Manpages bemühen bzw. mal auf dieser Seite nachlesen:  http://nfs.sourceforge.net

OpenOffice open/save dialog – Timeout

Monday, 27. September 2010

Wer das Problem kennt wird sich vielleicht über folgenden Lösungsansatz freuen. Anscheinend sucht OOo beim Speichern von Dateien nach einem hostname.(none) und kann es diesen nicht finden, so gibt es ein kaum zu ertragendes Timeout bei jedem einzelnen Klick im open/save Dialog.  Ein Eintrag in die /etc/hosts   kann dies angeblich überwinden (kubuntu 10.04)  Ich werde hier in boolean darüber berichten.

127.0.0.1    localhost
127.0.1.1    hostname
127.0.0.1    hostname localhost hostname.(none)

system repair with chroot & live usb ?

Thursday, 9. September 2010

wie jeder typische informatiker ^^ seh ich was neues und muss es sofort ausprobieren… fazit: system bootet nicht mehr – udev fehler – dropped to busy-box einer “not shell”

usb stick mit kubuntu live rein – boot – konsole auf und los gehts: (auf /dev/sda1 ist meine root partition mit dem zerstörten system)

sudo mount /dev/sda1 /mnt
sudo mount -o bind /dev   /mnt/dev
sudo mount -o bind /sys   /mnt/sys
sudo mount -o bind /proc   /mnt/proc
sudo mount -o bind /dev/pts   /mnt/dev/pts

das alles damit ich in dem temporär gemounteten system auch alles habe was ich für ein eventuelles “update-grub2” oder ein “update-initramfs -u” oder ein “depmod -a” brauchen kann…

jetzt noch in das verzeichnis chrooten:

sudo chroot /mnt

und  schon kann ich darin arbeiten als hätte ich das system einfandfrei booten können und alles wieder herstellen – auch apt-get install/remove etc. funktioniert innerhalb der “chroot”

ergebnis: system läuft wieder 😉

UPnP / DLNA Server unter Linux

Friday, 3. September 2010

Wer nach einer Lösung für das verteilen von Multimedia Dateien auf UPnP-fähige Geräte (wie Fernseher, Telefone, Tablets, andere PCs/Notebooks etc.) sucht, wird sich zu Beginn wohl durch eine Reihe von Servern testen, bis man einen gefunden hat, der für die eigenen Bedürfnisse passt und auch von den jeweiligen Geräten unterstützt wird. Clients gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, doch intuitive, einfache und gut funktionierende Server sind eher selten.

Die Lösung, die bei mir am besten funktioniert hat, war miniDLNA. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine sehr schlanke Server-Version, die kaum konfiguriert werden muss.

miniDLNA Download

Die Datei kopiert man mit Root-Rechten in das Wurzelverzeichnis und entpackt es dort:

cd /
sudo wget http://downloads.sourceforge.net/project/minidlna/minidlna/1.0.18/minidlna_1.0.18_static.tar.gz
sudo tar zfvx minidlna*

Die Programmdateien sollten daraufhin installiert sein und nun muss nur noch die Config Datei bearbeitet werden, die sich in folgendem Ordner befidet:

/etc/minidlna.conf

Hier müssen nur noch die Pfade zu den Dateien reingeschrieben (die hier angegebenen Pfade durch eigene ersetzen) werden und auf Wunsch kann man auch den Namen des Servers ändern.

# port for HTTP (descriptions, SOAP, media transfer) traffic
port=8200

# network interface to bind to (this is the only interface that will serve files)
#network_interface=eth0

# set this to the directory you want scanned.
# * if have multiple directories, you can have multiple media_dir= lines
# * if you want to restrict a media_dir to a specific content type, you
# can prepend the type, followed by a comma, to the directory:
# + “A” for audio (eg. media_dir=A,/home/jmaggard/Music)
# + “V” for video (eg. media_dir=V,/home/jmaggard/Videos)
# + “P” for images (eg. media_dir=P,/home/jmaggard/Pictures)
##media_dir=/opt
media_dir=A,/srv/audio
media_dir=V,/srv/video
media_dir=P,/srv/bilder
media_dir=/srv/gemischtes

# set this if you want to customize the name that shows up on your clients
##friendly_name=My DLNA Server
friendly_name=DLNA Server

# this should be a list of file names to check for when searching for album art
# note: names should be delimited with a forward slash (“/”)
album_art_names=Cover.jpg/cover.jpg/AlbumArtSmall.jpg/albumartsmall.jpg/AlbumArt.jpg/albumart.jpg/Album.jpg/album.jpg/Folder.jpg/folder.jpg/Thumb.jpg/thumb.jpg

# set this to no to disable inotify monitoring to automatically discover new files
# note: the default is yes
inotify=yes

# set this to yes to enable support for streaming .jpg and .mp3 files to a TiVo supporting HMO
enable_tivo=no

# set this to strictly adhere to DLNA standards.
# * This will allow server-side downscaling of very large JPEG images,
# which may hurt JPEG serving performance on (at least) Sony DLNA products.
strict_dlna=no

# default presentation url is http address on port 80
#presentation_url=http://www.mylan/index.php

# notify interval in seconds. default is 895 seconds.
notify_interval=900

# serial and model number the daemon will report to clients
# in its XML description
serial=12345678
model_number=1

Alles, was jetzt noch zu tun ist: den Server starten!

/usr/sbin/minidlna -f /etc/minidlna.conf

Und schon können die Dateien über das Heimnetzwerk auf alle Arten von UPnP-fähigen Geräten gestreamt werden!
hfgl

Alternativen