reverse VNC – sudo killall NAT/Firewallproblems ^^

Tuesday, 20. January 2009

Kurzbeschreibung:

Der Hilfesuchende startet den Server – der Supporter startet den Client (alles wie gehabt)

[Im normalen Szenario verbindet nur der Supporter(vncviewer) zum Hilfesuchenden(vncserver)]

Im hier beschriebenen Szenario wird der Vorgang der Verbindungsaufname umgedreht. Der Hilfesuchende(vncserver) verbindet sich zum Supporter(vncviewer). Der “Schmäh” hierbei ist ganz einfach der, dass ich so als Supporter die Aufgabe hab dafür zu sorgen dass der Hilfesuchende auch verbinden kann – nicht umgekehrt.

Bei der herkömmlichen Vorgehensweise verbinde ich mich zum Hilfesuchenden (welcher unter Garantie hinter einem NAT/Router hängt und keinen blassen Schimmer hat was das überhaupt ist, geschweigedenn Port forwarding aktivieren könnte)….  daher .. warum nicht einfach mal andersrum? Und so gehts:

Supporter:

vncviewer -listen -compresslevel 6 -quality 2 -depth 8 -bgr233 -owncmap

Supportempfänger:

x11vnc -scale 3/4 -connect IP:5500

Dieses Setup bietet eine recht hohe Kompression und niedrige Bildqualität, entfernt den Desktopbackground und verkleinert den Remotedesktop auf 75 Prozent. Die IP muss klareweise die des Supporters sein oder ein Hostname (DynDNS ist dein Freund)

Wer das ganze ohne Konsole machen möchte und lieber etwas Anklickbares am Desktop hat – der kann auf einen altbewährten Trick zurückgreifen: (“xterm” muss hierzu installiert sein) Man packt einfach alles in ein kleines Shellscript das in etwa so aussieht:

(Skript einfach als zB. “vncviewer.sh” auf dem Desktop speichern und nicht vergessen das Shellscript ausführbar zu machen!)

 #!/bin/bash

foo()
{
echo "Starting VNCviewer! "
echo "listening for incoming connections ... "
exec vncviewer -listen -compresslevel 6 -quality 2 -depth 8 -bgr233 -owncmap
}
export -f foo
exec xterm -e foo

(dieFunktion “foo” wird exportiert und für andere Programme verfügbar gemacht woraufhin xterm diese ausführt und in einem neuen Fenster öffnet)

Für ReverseVNC gibt es ein wunderbares DAU-Sicheres GUI namens GITSO, welches jedoch keinerlei Einstellungsmöglichkeiten erlaubt und daher auch ungefragt 1680×1050 in 16bit unkomprimiert in voller jpg Qualität sendet (man kann sich vorstellen warum ich gleich in die Konsole gewandert bin)

http://code.google.com/p/gitso/

Zumindest für den Hilfesuchenden ist GITSO aber dennoch perfekt..  Ein Klick und schon bekommt man Support..

glhf

checkinstall howto

Tuesday, 20. January 2009

Am Beispiel “opal”: (relevant ist hierfür die letzte Zeile.. die vorhergehenden können je nach Applikation variieren)


cd opal-3.4.4/
./configure --prefix=/usr && make
su
checkinstall make install

Checkinstall erstellt im selben Verzeichnis ein .deb wenn es erfolgreich durchgeführt wurde und installiert dieses. Es macht im Grunde nichts anderes als “make install” nur dass der Kopiervorgang “mitgeschnitten” wird und alle Daten für ein .deb Paket gesammelt werden. So lässt sich das installierte Programm danach wieder sauber entfernen.

Checkinstall bricht jedoch des öfteren mit dubiosen Fehlern ab. (hat etwas mit “installwatch” zu tun.. hier aber nicht weiter wichtig)

Beheben kann man die Probleme durch:

make install
checkinstall make install

bzw. durch den parameter  –fstrans=no

checkinstall --fstrans=no  make install

KDE Fonts / Anti aliasing

Saturday, 10. January 2009

Aus mir momentan nicht nachvollziehbaren Gründen ist die Standardeinstellung für die Schriften unter Linux meist eine die den Augen nicht gut bekommt..

Das Schriftbild zu tunen ist jedoch eine Sache von 4 Mausklicks: System Settings -Apperance – und folgender Screenshot ^^

fontrendering.png