Logitech Z10 USB Audio – Linux
Tuesday, 25. November 2008
Unter Kubuntu 8.10 (KDE4.1) lassen sich die hübschen Monitorboxen anschliessen und sofort in Betrieb nehmen. Um dem LCD auch ein wenig mehr Sinn einzuhauchen sollte man alle *g15* Tools und Libraries aus den Repos installieren – so hat man dann die Systemuhr am Display und kann sich auch noch mit vielen anderen Anzeigemöglichkeiten rumspielen.
Ganz “out of the box” geht es jedoch nicht… Die Z10 Boxen bringen ihre eigene USB Soundkarte mit welche noch etwas individuelle Betreuung benötigt. In den Systemsettings unter “Sound” sollte man bei Audio Output überall die Z10 USB-Speaker an erste Stelle setzen. In “Kmix” muss man den “master” Regler auf die entsprechende Karte einstellen. (rechtsklick “select master channel”)
Leider ist es damit nicht getan, denn an diese Einstellung scheinen sich lediglich die KDE Programme zu halten. Firefox z.B. tangiert das recht wenig und probiert weiterhin über die Onboard-Intel auszugeben ^^
Der output von “cards” sollte die USB Karte als Soundcard 0 anzeigen wie in Folge zu sehen ist:
cat /proc/asound/cards0 [Speaker ]: USB-Audio - Z-10 USB SpeakerLogitech Z-10 USB Speaker at usb-0000:00:1d.1-2, full speed1 [Intel ]: HDA-Intel - HDA IntelHDA Intel at 0xf9ff8000 irq 22
Um dies zuerreichen editiert man die alsa-base mit root-Rechten:
sudo nano /etc/modprobe.d/alsa-base
Im Abschnitt:
# Prevent abnormal drivers from grabbing index 0
kommentiert man die USB Karte aus und fügt den modulnamen der internen Karte der “blacklist” hinzu:
#options snd-usb-audio index=-2 options snd-hda-intel index=-2
Danach könnte man noch ein “sudo update-modules” versuchen und in jedem Fall restarten!
Done!
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Die Boxen sind übrigens Klangtechnisch eine Ohrenweide. Bass boost sollte man im “kmix” auf jedenfall “muted” lassen, denn dieser Verhaut die Bässe auf abartige Weise. Klassik, Jazz, Pop und Rock klingen in ungewohntem Detailreichtum, sodass man sich plötzlich über seine schlechten Mp3′s zu ärgern beginnt – Goa und ähnliche basslastige Musik lässt sich ebenfalls hören, sofern man den Bass an den Boxen voll raufdreht. Bassfetischisten sollten jedoch lieber auf 2.1 Systeme zurückgreifen (Ernstgemeint.. ist etwas schwach). Wer glaubt, dass er mit diesen Boxen mehr als 15m² anständig beschallen kann, wird schnell eines besseren belehrt. Als Desktopmonitore für kleinere Räume jedoch sehr zu empfehlen.
































