Die Version 4.4 lässt kaum noch wünsche offen und bringt – schwer zu glauben – einen erneuten Gschwindigkeitsvorteil was die Effekte angeht. Ein ruckelnder “minimize” Effekt ist endlich Schnee von gestern. Aufgeräumte Settings, Windowgrouping, weniger Bugs und neue Features – was will mann/geek/frau mehr?
Und weil er immer schöner wird gibts jetzt auch noch ein, zwei kleine (grosse) Screenshots ! Ein paar Panels verstecken sich übrigens hinter den aktiven Seiten des Desktop
PS: Der “blur” Effekt der mit 4.5 wieder Einzug halten wird fehlt vielleicht noch ein wenig. Transparenz ohne “blur” ist zumeist ein wenig witzlos – transparente Fensterrahmen (wer braucht die) sind ohne sowieso unbrauchbar.
Das ist meine momentane Theme-Komposition mit ein paar Modifikationen hie und da. Zum Großteil funktioniert das Ganze recht gut, ein paar Feinheiten würde es noch auszubessern geben. Als Login-Screen verwende ich Humanoid. Hier aber erstmal einige Screenshots:
Das Hintergrundbild gibt es auf Flickr (DOWNLOAD).
Die Dateien für das Theme von Gtk 2 (Metal) und Metacity (Humanoid OS X) sowie das Icon Theme (Royal Blue) habe ich alle in einer Datei verpackt (DOWNLOAD), die man ganz einfach per “Erscheinungsbild” – Dialog installieren kann, indem man das Archiv in das Fenster hinein zieht, oder es per “Installieren” einrichtet.
So weit so gut, hat man das Themenpaket erstmal installiert und eingerichtet, ist ein nicht unwesentlicher Teil der Arbeit getan, doch es bleibt noch mehr zu tun.
Terminal:
Zuerst öffnet man das gnome-terminal und geht auf “Bearbeiten” => “Profileinstellungen”. Dort wält man unter “Hintergrundtyp” die Option “Hintergrundbild” und klickt auf das kleine Ordnersymbol. Im Ordner “$HOME/.themes/Metal-0.6/gtk-2.0/Menu-Menubar/” wählt man das Bild “menubar.png”. Auf Wunsch kann man auch noch Titel und Menüleiste anpassen.
Da das Terminal zwar ein Hintergrundbild verwenden kann, dieses aber nicht automatisch in der Größe anpasst, muss man den Aufruf des Terminals bearbeiten. Dazu verwendet man den Menüeditor und sucht sich den Terminal Eintrag, der bei Ubuntu unter “Anwendungen” => “Zubehör” zu finden ist. Als Befehl empfehle ich folgenden:
gnome-terminal --geometry=105x25+200+200
Panel:
Zuerst brauchen wir eine Datei, die die Farbe des Panels festlegt. Dazu erstellt man in seinem Home Verzeichnis die Datei “.gtkrc-2.0″, in die man folgende Zeilen einträgt:
Damit auch der Panel dazu passt rechts-klickt man auf ihn und wählt “Eigenschaften” => “Hintergrund”. Dort wählt man als Farbe tief schwarz und als Stil “Deckend”.
Aus mir momentan nicht nachvollziehbaren Gründen ist die Standardeinstellung für die Schriften unter Linux meist eine die den Augen nicht gut bekommt..
Das Schriftbild zu tunen ist jedoch eine Sache von 4 Mausklicks: System Settings -Apperance – und folgender Screenshot ^^
Bei KDE4 hat sich viel getan in optischer Hinsicht. Plasma bringt neues wo man hinsieht doch Kwin ist, bis auf die neuen 3d Effekte, die mit 4.2 schon fast Compiz-Qualität erreicht haben, der gleiche Windowmanager geblieben und bringt ausser einer kaum konfigurierbaren Windowdeko/Style names “oxygen” nichts neues in Sachen Design.
Stark konfigurierbar präsentiert sich jedoch ein anderer KDE4 Style der sich in den Repos finden lässt namens “bespin”, welchem in jedem Fall eine Chance gegeben werden sollte.
sudo apt-get install kde4-style-bespin
Bespin (windowdeco) | Crome (Colorsettings)
Wem dies nicht genug ist kann sich die Windowdeco “deKorator” installieren (momentan noch nicht als .deb für kde4 vorhanden aber einwandfrei compilierbar)
deKorator versteht sich als “metawindowdecoration”, welche es erlaubt, auf sehr einfache Weise neue Themes zu bauen bzw. nach zu installieren und diese zu konfigurieren und aus einer sehr grossen Auswahl verschiedenster Themes zu wählen — herunterzuladen sind diese ebenfalls auf KDE-Look.org.
Eines der bisher schönsten Gnome Themen, das mir untergekommen ist.
Eine Installations-Anleitung mit Download-Links der aktuellen Version, der Hintergrundbilder und anderen Gustostücken gibts auf Wiki.Ubuntu.com
Nützliche Tips:
Wer dei Schrift im Gnome Panel ändern will findet auf Wiki.Ubuntuusers.de Rat, nämlich die Datei .gtkrc-2.0 im Homeverzeichnis erstellen und mit folgendem Inhalt füllen:
Um dem langweiligen Grub-Splash etwas mehr Farbe zu verleihen installiert man mit
sudo apt-get install grub-splashimages
einige Splashbilder in dem Pfad “/boot/grub/splashimages/“, man kann aber auch auf Theme-Seiten wie KDE-Look fündig werden. Wichtig ist, dass Grub in der Version 1.5 nur *.xpm.gz Dateien unterstützt. Selbstheruntergeladene Splashscreens für Grub legt man ebenfalls am besten in “/boot/grub/splashimages/” ab.
Jetz in das Verzeichnis “/boot/grub/” wechseln, dorthin verlinkt man das Bild der Begierde mit Befehl
AWN – Dock:
Ein weiteres recht ausgereiftes Dock, das vielversprechend aussieht, leider aber bevorzugt für Gnome geschrieben wurde.
Zumindest auf Gnome die stabilste Alternative! (Unter KDE nicht besonders zu empfehlen) zur Homepage
KXDocker:
Der Klassiker unter den KDE-Docks. Die Homepage ist inzwischen gesiedelt und auch das Projekt hat einen kompletten Neustart gewagt mit dem ehrenwerten Ziel relativ Desktop-Environment unabhängig zu werden – Testversion ist bereits vorhanden. zur Homepage.
Kiba Dock:
Auch diese “Startleiste” ist sehr Gnome orientiert und läuft nur dort wirklich perfekt, mit den entsprechenden libraries ist sie jedoch unter KDE absolut brauchbar und wahrscheinlich die funktionalste Lösung für ein Dockapplet. (Und im vergleich zur AWN fängt Compiz nicht zum Ruckeln an auf sehr schwachen PCs)
Cairo Dock:
Endlich wieder ein gutes Dock mit vielen Features das sowohl unter KDE als auch Gnome gut läuft. Es lässt sich sehr flexibel konfigurieren und Themen können bequem per GUI direkt aus dem Internet installiert werden. Einige Screenshots gibt es auf dem Chip-Linux Blog. Paketquellen und Download auf der Projektseite
(leider noch nicht in den Ubuntu Paketquellen zu finden)
So wie ich das sehe ist diese primär für Gnome gebaut worden, daher funktionieren manche Plugins unter KDE schlicht und einfach nicht. Whatever.. sieht nett aus und läuft für meine Zwecke gut genug (konnte man die Icons nicht schonmal durch die Luft schleudern.. da war doch was ??!)
svn co https://kibadock.svn.sourceforge.net/svnroot/kibadock/trunk/ kiba
cd kiba/
cd kiba-dock/
./autogen.sh
make
sudo make install
cd .. cd kiba-plugins/
./autogen.sh
make
sudo make install
nun legt man noch einen symlink in sein “autostart” verzeichnis… fertig! ln -s /usr/local/bin/kiba-dock kibadock
zu guter letzt noch ein kurzes Video wie das Ganze aussehen könnte…. kiba-dock.ogg
Anbetracht dessen, dass Compiz fusion nun reibungslos auf meinem Kde läuft.. ein kleines Preview das mir recht gut gefallen hat als ich es auf Youtube gefunden habe.
Es gibt übrigens eine hervorragende Möglichkeit unter KDE für den automatischen Start von Compiz und Emerald (Windowdecorator) zu sorgen.
Zunächst stellt man seinen Desktop so ein, dass Sessions manuell gespeichert werden müssen. (Kcontrol Center – Kde components – Session Manager == “restore manually saved sessions”). Nun kann man in seinem home Verzeichnis die Datei “ksmserverrc” öffnen und entsprechend bearbeiten. nano .kde/share/config/ksmserverrc
Folgender Absatz sollte in dieser Datei in etwa so aussehen:
Damit ist ein für alle mal dafür gesorgt, dass der richtige Windowmanager geladen wird. (Vorsicht: Beim Sichern neuer Sessions geht diese Information wieder verloren und muss nacheditiert werden.)
Auf die Zeile die Emerald startet kann man getrost verzichten. Compiz-Kde läuft wunderbar mit dem Kde Windowdecorator.
Beryl (mein persönlicher Favorit) bringt nun schon seit einiger Zeit 3D Effekte auf den Linux Desktop. Ganz im Gegensatz zu Vista’s Aero allerdings mit minimal Hardwareanforderungen. Einer der bekanntesten Effekte ist das “switchen” zu anderen Desktops über einen rotierenden Würfel (welcher inzwischen bereits beliebig viele Flächen haben kann) in einem 3d Raum. Dieser Raum kann mit einer Art Wallpaper ausgekleidet werden, was zwar nicht funktional aber wunderbar für die optische Erscheinung ist. Nennen tut sich das Ganze “Skydome”
Skydomes (bzw. die Bilder für diese) sollten ein Seitenverhältnis von 1024×512, 2048×1024, 4096×2048 Pixel haben und im Optimalfall “Endlosbilder” sein. Da man solche nur selten im Netz findet und gute Bilder recht umständlich zu erstellen sind habe ich eine kleine Sammlung zusammen gestellt.
Unter folgendem Link gelangt man zu den Dateien: Skydomesammlung
Und damit man sich unter den Namen auch was vorstellen kann eine kleine Übersicht:
Ubuntu Repositories für die aktuellsten SVN Builds von Beryl, Emerald, etc. oder Kiba Dock (eine OSXähnliche Quickstartleiste) findet man übrigens auf Trevinos Seite