Monday, 3. May 2010
die basis-installation der kde-lite editition auf meiner ssd war in ca. 4.5 minuten erledigt. (kein scherz) – ich musste allerdings eine cd brennen, da unetbootin mir wiederholt einen stick gebaut hat der bei 3/4 des bootvorgangs dann in einer notshell endete.. (hab 2 verschiedene sticks probiert)
die dvorak tastatur auf der ich schreibe konnte ich bei der installation nicht systemweit einstellen und musste daher noch viel rumfrickeln ( zum glück beherrsche ich die tastatur blind ) der nvidia treiber liess sich problemlos, wie im siduxmanual erklärt installieren und aktivieren.. das dist-upgrade auf kde4.4.3 upgrade lief einwandfrei… autologin musste mit “kdesu systemsettings” gemacht werden, weil das entspechende modul in systemsettings sich zwar öffnet, aber nicht nach den richtigen nutzerrechten fragt und ich bei der installation auch nicht gefragt wurde wie ich einloggen will (alles in allem erinnert der installer ein wenig an alte linux zeiten.. aber das mag ich eh ^^)
der ram-verbrauch direkt nach dem systemstart ist um vieles geringer als bei kubuntu (etwa 250mb sidux vs. 762mb !!?? kubuntu - auf der gleichen maschine), allerdings läuft hier auch nichts von dem was man für einen arbeitsdeskop mit kde brauchen kann.. die lite version kommt ohne kontact, akonadi, nepomuk, etc. hat man das alles erst am laufen und bei kubuntu einiges abgedreht ist der unterschied nicht mehr so gross.. (immer noch vorhanden) man merkt allerdings sofort, dass der 190er und nicht der 195er nvidia treiber im repo liegt.. winzige fehler in der optik machen die freude über den sehr schnellen kde wieder etwas zunichte.. leider gibt es weder bei openoffice noch bei firefox eine feine kde integration wie man sie von kubuntu 10.04 her kennt und die schriften auf der gesamten DE waren zunächst abgrundtief unleserlich hässlich.. (behebbar) in firefox sind sie es immernoch.. kA. was das soll..
darüber hinaus musste ich unzählige dienste deaktivieren die beim boot schon geladen wurden.. bluetooth (hab ich nicht), ppptd, lvm, virtualbox-guest-additions???(wtf) etc.etc.
aus mangel an einem umfangreichen metapaket war auch die codec und plugininstallation ein schöner aufwand.. alles in allem hat die installation mind. 3mal so lange gedauert wie eine vergleichbare kubuntu installation. skype unter sidux war mit einen eigenen thread wert ^^ und über akonadi will ich gar nicht erst reden…
übrigens ist man nicht in der sudoers und ein konsole fenster nach einem su – nit dem x zu schliessen lässt den ganzen screen schwarz werden für ne sekunde *g* (mein monitor meldet kein signal) lol
zu guter letzt war es ein finaler reboot der dem system den rest gab (indirekt).. alles war bereits perfekt eingerichtet und lief sehr zufriedenstellend (ausser natürlich akonadi der noch schlimmer als auf kubuntu rumzickte) dann plötzlich konnte ich mich nach dem reboot nicht mehr grafisch einloggen..
genug space, jedes einzelne paket reconfigured, neue user ausprobiert, home verz. gelöscht, kde neuinstalliert.. kein login mehr möglich.. kdm in einer schleife..
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fazit: meine neugier wurde hart bestraft.. meines erachtens zahlt es sich auf einer maschine mit genug ram nicht aus wegen schlankeren paketen von kubuntu wegzugehen.. die vorteile einer distri, die genug user und einen milliardär hat der zahlt, merkt man schnell und das was da bei kubuntu ram frisst ist nicht immer nur schlecht.. es sorgt auch für einigen komfort im täglichen umgang mit dem system.. zudem merkt man erst nach so einem ausflug wie viel die kubuntu crew hier an arbeit in usability gesteckt hat.. sidux? (mit kde) ja.. für bastler und perfektionisten mit viel zeit… kubuntu?? ja.. für jeden anderen….
vielleicht finde ich ja noch möglichkeiten um kubuntu den ram verbrauch auszutreiben.. mal sehn.. obwohl 892MB mit kontact, 7 firefox-tabs, konsole,dolphin, amarok, akonadi, nepomuk, usw. halt ich eh schon für gut… soll ja auch nicht brach liegen ^^